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Birgit Martin

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Tuesday, July 13th 2010, 5:58pm

Die Große Tierwanderung hat die Masai Mara erreicht

Die Große Tierwanderung hat wieder die Masai Mara im Süden Kenias erreicht und bietet eines der beeindruckendsten Naturschauspiele der Welt. Bereits im Juni bringen alljährlich unzählige Gnus in den Ebenen der Serengeti ihre Jungtiere zur Welt. Mit dem Einsetzen der Trockenzeit vereinigen sich rund 1,5 Millionen Gnus und Hunderttausende von Zebras zu einer riesigen Herde und brechen auf in Richtung Masai Mara, die sie in der Regel im Juli erreichen. Dieses Jahr finden die riesigen Herden besonders üppige Weideflächen vor: Nachdem die Regenzeiten der Vorjahre eher spärlich ausgefallen waren, ist die Masai Mara nach einer ergiebigen Regenzeit ein wahrer Garten Eden für die Tierwelt der Savanne. Wenn die Flüsse nicht wären: An den Steilufern des Mara-River stauen sich die Herden und drängen sich nervös dicht an dicht an der Flusskante. Bis das erste Tier den Sprung in die Tiefe wagt. Unzählige Artgenossen folgen und stürzen sich unter lautem Getöse in den Fluss. Manche von ihnen erreichen das rettende Ufer allerdings nicht, denn auch die urzeitlich anmutenden Nilkrokodile nutzen die Gelegenheit zu einem üppigen Festmahl.

Die Große Tierwanderung zieht Besucher aus aller Welt nach Kenia, welches sich dieses Naturereignis nicht entgehen lassen wollen. Aber auch zu jeder anderen Jahreszeit ist die Masai Mara eine Reise wert. Außer den Gnus und Zebras, von denen aber ganzjährig zumindest kleine Herden durch die Masai Mara streifen, sind fast alle anderen Tierarten standorttreu. Berühmt ist die Masai Mara für ihre Großkatzen: Löwen und Geparden können bei einer Safari fast garantiert werden und selbst der scheue Leopard wird kaum irgendwo so häufig beobachtet wie in der Masai Mara.

Sogar die Regenzeiten von Ende März bis April sowie im November haben ihren eigenen Reiz. Zwischen den Regenschauern, welche meist morgens früh oder am späten Nachmittag die Savanne erfrischen, ist immer noch genug Zeit für spannende Pirschfahrten. Gerade in der Nebensaison bietet sich Safari-Urlaubern Ruhe und Muße zur Tierbeobachtung inmitten der ergrünenden Savannenlandschaften.

Text/Quelle: Mit freundlicher Genehmigung vom Kenya Tourist Board (Birger Meierjohann)

bilo

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Saturday, July 17th 2010, 1:26pm

Gnugeburten

Quoted

Bereits im Juni bringen alljährlich unzählige Gnus in den Ebenen der Serengeti ihre Jungtiere zur Welt.

Hallo Biggi,

den Newsletter habe ich auch gelesen und war doch sehr überrascht, als ich den oben zitierten Satz gelesen habe. Die Gnus bringen in den Ebenen der Serengeti nämlich schon sehr viel früher ihre Jungen zur Welt, bereits im Januar, Februar und März. Im Juni stehen die Herden in der Regel dann schon an der Grenze zu Kenya oder sind - wie dieses Jahr - schon in der Massai Mara.

Wir waren Anfang März diesen Jahres in der Seregeti und habe die Zeit der Gnugeburten miterlebt.

Liebe Grüße

Birgitt

This post has been edited 2 times, last edit by "bilo" (Jul 17th 2010, 2:16pm)